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Phänomen Frühjahrsmüdigkeit

Mit Beginn des Frühlings werden die Tage wieder freundlicher. Die winterliche Jahreszeit gehört der Vergangenheit an, wobei die Tageszeit mit Licht und Sonne mehr und mehr zunimmt. Das Leben beginnt wieder aufzublühen. Die Natur versetzt Flora und Fauna in rege Aktivitäten. Jedoch sind die Reaktionen darauf nicht bei allen Menschen gleich. Manche wachen nach der Nacht, trotz ausreichend Schlaf, noch sehr müde auf. Weitere vitale Beeinträchtigungen sind Schwindel und Kreislaufprobleme. Aber auch mentale Veränderungen, wie etwa Gereiztheit, Antriebslosigkeit und Konzentrationsschwäche im Verlauf des Tages, sind zu beobachten. Diese Anzeichen sind typisch für die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit. Mit viel Bewegung an der frischen Luft und Sonnenlicht kann man diesen Symptomen entgegenwirken. Durchaus ist darauf zu achten, dass man sich nicht zu viel zumutet, also nicht übertreiben. Nach relativ kurzer Zeit (ca. 14 Tage) hat sich der Körper auf diese klimatischen Veränderungen eingestellt.
Wie kommt es zum Phänomen Frühjahrsmüdigkeit?
Unser Körper reagiert auf das Klima! Die längeren Tage im Frühling mit Sonnenschein, steigenden Temperaturen und zahlreichen Aktivitäten im Freien sorgen für eine erhöhte Produktion des Hormones Serotonin. Dieses sorgt im vegetativen Nervensystem für das Wohlbefinden. Ausgeglichenheit und wesentlich bessere Laue sind die Folge. Im selben Moment wird die Produktion von Melatonin reduziert. Dieses Hormon steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus. dessen Folge leicht zu beobachten. Man geht wieder später Schlafen und erwacht zu einem früheren Zeitpunkt. Der Organismus/Körper stellt sich auf die hellere Jahreszeit um, welches ihn belastet. Durch die Belastung fühlt man sich müde und schlapp. Zusätzlich wirkt sich der Wechsel der Temperatur entsprechend aus. Mit steigenden Temperaturen dehnen sich die Blutgefäße aus, wobei der Blutdruck gesenkt wird.

Was kann man gegen Frühjahrsmüdigkeit tun?
Zunächst ist es ganz wichtig auf die Symptome seines eigenen Körpers zu hören. Ruhepausen, Entspannung und viel Tageslicht stehen dabei im Vordergrund. Dadurch wird die Produktion des Hormones Serotonin (hebt die Stimmung) angeregt und gleichzeitig die stimmungshemmende Ausschüttung des Hormones Melatonin gesenkt. Genuss von frischen Produkten, Sonnenstrahlen in Kombination mit viel Aktivitäten im Freien (Spaziergänge sind schon ausreichend) oder sofern möglich, ein Kurz-Urlaub im warmen Klima, wirken der Frühjahrsmüdigkeit entgegen. Alles stärkt das Immunsytem und stabilisiert den Kreislauf
Auch die traditionell altbekannten Wechselwirkungen von KALT und WARM gem. Kneipp (Saunagänge – warmkaltes Wechselduschen) sind hilfreich. Bei Flüssigkeitsmangel stellt sich auch ein Gefühl der Mattigkeit ein, also viel trinken.
Frühjahrsmüdigkeit ist keine Krankheit, sondern eine Befindlichkeit. Ist festzustellen, dass die Beinträchtigungen über einen längeren Zeitraum andauern, sollte ein Mediziner konsultiert werden. Hierbei ist sicherzustellen, dass sich nicht etwas Anderes dahinter verbirgt.

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